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Rezensionen zu:
DIE AUFGABE oder EROS wie im HIMMEL so auf ERDEN

DIE AUFGABE oder EROS wie im HIMMEL so auf ERDEN

Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

Datum: Mittwoch, 02. September 2009
Autor: Gast

Rezension:
DIE AUFGABE oder
EROS wie im HIMMEL so auf ERDEN

von Eva Kittelmann
Roman, 224 Seiten, Hardcover gebunden
ISBN 978-39502172-7-8

Die Aufgabe offenbart die Quintessenz eines bewusst gelebten Frauenlebens, auch in philosophisch-theologischer Hinsicht. Es geht um das mündige Menschsein im Angesicht Gottes, um Erfüllung und Verzicht, um Erbarmen und Erlösung. Dogmatismus ist die Sache dieser Autorin nicht. Sie hinterfragt Festgeschriebenes und ringt mit Leidenschaft um die Verwandlung der Persönlichkeit zu je höherem Sein.

Joana, die Frau der einsamen Jahre, lebt gerade noch aus der Fülle des Glaubens, dem unsichtbaren Walten zwischen Hier und Dort. Sed hatitat secum. Der Priester Laurent, der ihr (dem sie?) begegnet  in die Welt geraten, um ein entweihtes Hochstift seiner Bestimmung zurückzuführen  steht unvermittelt vor dem Ernst des Seins: im Banne des Eros und der Liebe. Was für eine Dimension tut sich auf für so zwei Menschen? Was ist ihnen jetzt Wahrheit? Aufgabe? Was barmherzig?

Mit disziplinierter Sprache führt die Autorin durch ihre Geschichte. Sie versteht ihr Handwerk, wechselt von Bildern zu Gesprächen; streut lyrische Passagen ein, um kaum Sagbares in vollendeter Form mitzuteilen. Dramatische Momente, ein kriminalistischer Aspekt sowie kluger Humor, dessen unbekümmertes Aussspielen für ein Lächeln der Leser sorgen wird, kommen nicht zu kurz.

Wir sind gefangen vom Zauber dieser Erzählung, deren unerwartetes Ende viel zu schnell herankommt. Joana und Laurent werden uns fehlen, ihr Bild lange in uns bleiben. Ein opus magnum  keineswegs nur im Vergleich mit den schmalen lyrischen Werken von Eva Kittelmann.

Cordula SCHEEL, Hamburg
Vorausrezension für IgdA-AKTUELL,
Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (Berlin)

Heutigen Statements wie: Was das Reden über Sex angeht, sind wir seit 1968 keinen Schritt weiter, sondern eher wieder zurückgefallen (Klaus HEER, Schweizer Paartherapeut) oder: Es geht nicht darum, ein neues Wort für Vagina zu erfinden, sondern mit einer kunstvollen Sprache neue Räume zu öffnen (Ariadne von SCHIRACH) stellt E. Kittelmann ihren dichterisch-visionären Bericht gegenüber, der die geheimnisvollen Spiele des himmlisch-irdischen Eros bis in die intimsten Bereiche auslotet; in Be-und Umschreibungen, die den Empfindungen wahrhaft Liebender unbedingt entgegenkommen.


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