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Buchkritiken Ameisenzerschneider:
„Ein Hauch von Liebe in morbidem Ambiente“
Mit ihrem Debutroman „Ameisenzerschneider“ legt die
Autorin ein beachtenswertes Werk vor, das vor allem
durch das Atmosphärische besticht. Sie schwelgt in Bildern,
Metaphern, Vergleichen.
Ihr Roman hält das Prinzip Hoffnung hoch. Diese Hoffnung heißt
Liebe, und die ist jederzeit, also auch vor
Ultimo, als eine Art Naturgewalt erlebbar.
Heinz Dieter Bauer, Schriftsteller
Swistal / Bonn
Die Autorin erzählt alles auf eine wohltuend unprätentiöse,
unaufdringliche Weise, ohne erhobenen oder irgendwohin gerichteten
Zeigefinger, ohne vordergründige Intentionen (als da wären:
Moral einfordern, Mitleid erwecken, Vorurteile entlarven, das Fähnlein
der Aufklärung flattern lassen).
Der Weg, heißt es mode-philosophisch, ist das Ziel. Nach der
Lektüre dieses Romans kann man ergänzen:
Der Tod ist es jedenfalls nicht. Ziel bleibt das Leben.
Klaus Kamberger, Literatur- und Theaterkritiker
Granada
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